Klinische Diagnostik

Im Unterschied zur bildgebenden Diagnostik konzentriert sich die klinische Diagnostik auf das subjektive Empfinden des Patienten und strukturspezifische Tests.

Zunächst befragt der Therapeut den Patienten unter welchen Beschwerden er leidet:
die klassischen “ W“- Fragen: wo, wie, wann, seit wann Beschwerden auftreten? wodurch sie besser/schlechter werden, was bisher schon gemacht wurde?
Antworten auf all diese Fragen geben viel Aufschluss über das jeweilige Problem und dem Therapeuten daher wichtige Informationen!

Im Anschluss an das Anamnesegespräch führt der Physiotherapeut eine genaue, strukturierte Untersuchung durch:
systematisch werden die Beweglichkeit der Gelenke, die Stabilität des Kapsel,- Bandapparats, die Kraft der Muskulatur, die Reflexe und die Funktion des Nervensystems überprüft.

Das Ziel dieses Testverfahrens ist es, schwerwiegende Probleme auszuschließen (oder gegebenenfalls den Patienten an den Arzt zurückzuschicken), den Schmerzverursacher zu identifizieren und einen Behandlungsplan zu erstellen.